• Materialfluss Intralogistik

Handlingsgeräte: Robotergestützte Palettierer und Depalettierer

Robotergestützte Palettierer und Depalettierer sind ideal um schwere, sich wiederholende Hebearbeiten zu automatisieren, Durchsätze zu maximieren und Fehler beim Stapeln und Entstapeln zu minimieren. Dabei kann es sich um Behälter, Kartons oder auch andere Verpackungseinheiten handeln. Der Einsatz von robotergestützten Palettierern und Depalettierern im Lager hängt stark von den Prozessen, Art und Vielfalt der Produkte und dem Durchsatz ab.

Wann macht der Einsatz von Palettierern und Depalettierern Sinn?

  • Bei hohem Durchsatz idealerweise im Mehrschichtbetrieb
  • Bei gleichbleibenden Produkten und schweren Lasten
  • Um die Mitarbeiter von schweren Aufgaben zu entlasten

Handlingsgeräte nahtlos eingebunden

Bei unseren Kunden BIG und Lantmännen sind Roboter im Einsatz, die Kartons von Fertigungslinien auf Paletten stapeln. Jede Verpackungseinheit wird unter Angabe des Packmusters beauftragt und somit durch das Gerät palettiert. Bei BIG wird der Artikel und sein Kartontyp avisiert, bei Lantmännen hat jeder Karton ein Barcodeetikett, welches bei Zuführung zum Roboter gescannt wird. Portalgeräte kommen bei Dräxlmaier zum Einsatz. Hier werden Behälter von Stapeln auf Paletten depalettiert oder Versandbehälter auf Paletten und Gestelle gestapelt. Auch hier werden entsprechende Stapelmuster durch Sequenzierung (Kommissionierreihenfolge) hergestellt, da unterschiedliche Behältermengen unterschiedliche Stapelschemata mit sich bringen. Die Handlingsgeräte in den JIT/JIS-Lagern sind redundant ausgelegt, um bei Ausfall eines Geräts weiterhin (de-)palettieren und sequenzieren zu können. Bei Dräxlmaier sind beide Geräte gleichzeitig im Einsatz - eines zum Depalettieren, eines zum Palettieren. 

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