• Materialfluss Intralogistik

Automatisches Kleinteilelager - AKL

AKLs sind die optimale Automatisierungslösung bei großer Artikelanzahl und kleinen Teilen. Behälter mit einem Gewicht von bis zu 50 kg können sehr schnell und variabel gelagert und bewegt werden. In der Regel sind die Regalanlagen mehrfachtief ausgelegt, so dass auch Behälter unterschiedlicher Größen (Tiefeneinheiten) gelagert werden können. Bei solchen Systemen kommen schnelle RBG (bis 7m/s) mit Teleskoptisch (Mehrfachlastaufnahmemittel) zum Einsatz, die mehrere Behälter gleichzeitig aufnehmen und abgeben, und dabei immer noch Behälter auf den LAM tragen können. Mehr finden Sie hier...

Unsere Lagerverwaltungssoftware optimiert standardmäßig die Lastwechsel - so auch bei Marburger Tapeten - durch gemeinsames Aufnehmen von Aus- und Umlagerbehältern, Verteilen der Umlagerbehälter in andere Regalplätze und "Einsammeln" weiterer Auslagerbehälter. Der Durchsatz wird maximiert. RBG mit Ziehvorrichtung (z.B. Dräxlmaier) für Behälter oder Tablare sind schneller als mit Teleskop, unterstützen aber nur einfachtiefe Lagerung. 

Neben unterschiedlich tiefen Behältern können auch verschiedene Höhenklassen vorgesehen werden, die den Lagerraum maximal nutzen. Immer häufiger kommen Kombinationen technischer Leistungsfähigkeit und menschlicher Flexibilität zum Einsatz. Zum Beispiel können Durchlaufkanäle zur Kommissionierung in den unteren Ebenen eines AKL vorgesehen werden. Dabei werden Behälter sowohl statisch, als auch dynamisch bereit- und der manuellen Kommissionierung - ein- oder zweistufig - zur Verfügung gestellt. 

Die Kanäle mehrfachtiefer Lagerung können gemischt werden oder aber nur artikel- oder chargenreine LHM beinhalten. Es können Verdichtungsfahrten (Reorganisation) ausgelöst werden, die das Lager komprimieren und Lagerplätze schaffen, oder aber zu einem Auftrag gehörige Behälter in einem Bereitstellungsbereich im Voraus zusammenführen, um den Auslagerprozess zügiger zu gestalten. 

Die Leistung des RBG wird wegeoptimal genutzt durch 

  • Weg-Zeit-Berechnung, für die optimale Bewegung zwischen Ein- und Auslagerung
  • Gewichtung der Weg-Zeit-Berechnung durch Priorität und Alter eines Transportauftrags
  • Prüfen auf zusätzliche Aufträge während der Fahrt bei Mehrfachlastaufnahmemittel

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