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Klinkhammer Packplatz-Steuerung

Packplatzsteuerung

Zum Anfahren eines Packplatzes zum Versand von Ware gibt es unterschiedliche Kriterien. Diese können auftragsbezogen, aber auch von Kunden oder Artikeln abhängig sein. Ein Packplatz ist nicht nur für Förderanlagen vorhanden, sondern auch in manuellen Lagern, die ebenso eine Versandvorbereitung und -bereitstellung benötigen.

Kriterien für Packplatzsteuerung und -auswahl

Beispiele für die Packplatzauswahl aufgrund von Kriterien: 

  • Das Auftragsvolumen entscheidet, ob Paket- oder Frachtpackerei
  • Bestimmte Packplätze bearbeiten Mischaufträge, die einer Konsolidierung bedürfen
  • Vorgeschriebene Versandarten können nur an bestimmten Packplätzen bearbeitet werden, da nur hier notwendige Belege und Etiketten vorrätig sind
  • Bei bestimmten Aktionen für eine Kundengruppe soll Material beigelegt werden, welches nur an bestimmten Packplätzen vorhanden ist
  • Nur bestimmte Packplätze haben eine Waage
  • Nur bestimmte Packplätze dürfen Gefahrgut verpacken, da hier entsprechendes Verpackungsmaterial vorhanden ist

Neben diesen Eigenschaftskriterien ist die Kapazität eines Packplatzes (Plätze auf der Zuführbahn) maßgeblich. Meistens sind Packplätze auch auftragsrein anzusteuern, d.h. Aufträge dürfen sich nicht vermischen, sondern nur aneinander anschließen. Ebenso wichtig ist die Erreichbarkeit von der Kommissionierung aus, die durch direktes Versorgen oder durch ein Routing hinterlegt sein muss. So kann auch ein Loop oder ein AZP vorgeschaltet sein. Die Packplatzsteuerung kann als Komponente der Lagerverwaltung-Software eingesetzt werden (Riegler, AKF), oder auch nur als Teil des MFR (so bei Winkler, Hoffmann, Gödde und Perschmann).

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